Alpe Adria Radweg

Etwa 410 Kilometer beträgt die gesamte Länge von dem Hauptradweg. Zu bewältigen sind von Salzburg bis Grado über 2400 Höhenmeter bergauf beziehungsweise über 2800 bergab. Größtenteils verläuft der Alpe Adriaradweg auf ausgebauten Radwegen und dies besonders entlang der Gail, Drau und Möll sowie im Gasteinertal und im Salzachtal. Der Radweg ist sehr steigungsreich und hier besonders die Bergfahrt nach Bad Gastein und der Abschnitt zwischen dem Gasteinertal und Schwarzach im Pongau. Auch innerhalb des Kanaltals geht es zum Teil kräftig bergab und bergauf. Die Route fällt ab Moggio Udinese leicht ab und es gibt nur vereinzelt kurze Anstiege. Hinter Venzone können die Radfahrer dann bis an die Adria fast eben dahin radeln. Der Alpe Adria Radweg beginnt in der Salzburger Altstadt und führt bis an den Golf von Venedig. Die Radroute geht immer durch das Bundesland Salzburg nach Süden und dies entlang an den Salzburger Kalkalpen und entlang der Salzach. Bis zur italienischen Grenze führt die Radtour durch Kärnten. Der Alpe Adria Radweg verläuft in Italien größtenteils auf einer aufgelassenen Trasse von der Pontebbana-Bahn. Das Motto von dem Radweg ist Natur und Kultur, denn zahlreiche Kulturschätze warten darauf, entdeckt zu werden. Es gibt vielgestaltige Landschaftsformationen und viele Natur-Attraktionen von den Alpen. Beliebt sind der Naturpark Dobratsch, die Barbarossa Schlucht und der Gasteiner Wasserfall. Auf der italienischen Seite ist die Fahrt dank der vielen Viadukten und Tunneln ein besonderes Erlebnis. Friaul-Julisch als Region besticht durch das Weinanbaugebiet des Collio, durch Reisfelder sowie Au- und Pinienwäldern. In der Regel verläuft der Radweg auf gut befahrenen Güterwegen und auf Nebenstraßen.

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